Internet-Geschwindigkeitstest
Miss deine Download- & Upload-Geschwindigkeit und Latenz.
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Was das Tool macht
Misst die Download- und Upload-Geschwindigkeit deiner Verbindung, Ping (Latenz), Jitter, Paketverlust und Bufferbloat — wie stark sich deine Latenz verschlechtert, während die Leitung ausgelastet ist. Download und Upload laufen jeweils mehrere Sekunden lang über mehrere parallele Verbindungen zu einem dedizierten Testserver (die Region kannst du wählen); der Ping wird separat gemessen, sowohl im Ruhezustand als auch während Download/Upload laufen, denn eine Verbindung, die zwar schnell ist, aber unter Last einbricht, verursacht reale Probleme (ruckelnde Videoanrufe, stockendes Gaming), die eine reine Mbps-Zahl nicht zeigt.
Tipps
- •WLAN bringt seine eigene Schwankungsbreite mit — für den genauesten Wert teste nach Möglichkeit über eine kabelgebundene Verbindung.
- •Schließe vor dem Test andere Downloads, Uploads, Cloud-Backups und Streaming; sie konkurrieren um dieselbe Bandbreite.
- •Eine schlechte Bufferbloat-Note (C oder schlechter) bedeutet, dass deine Verbindung bei großen Downloads/Uploads wahrscheinlich ruckelt, selbst wenn die reinen Geschwindigkeitswerte gut aussehen — oft behebbar mit einem Router, der modernes Queue-Management unterstützt (z. B. FQ_CoDel oder „Smart Queue Management”).
Wissenswertes
- ★„Bufferbloat” entsteht, weil Router Pakete bei Auslastung puffern (in eine Warteschlange stellen) statt sie zu verwerfen — eine große Warteschlange kann so jedem dahinterstehenden Paket hunderte Millisekunden Verzögerung hinzufügen, auch deinem Videoanruf, obwohl technisch nichts verloren ging.
- ★Mbps (Megabit pro Sekunde) und MB/s (Megabyte pro Sekunde) unterscheiden sich um den Faktor 8 — eine „100-Mbps”-Verbindung schafft in einem Datei-Download-Fortschrittsbalken höchstens etwa 12,5 MB/s.
Ein bisschen Geschichte
Frühe Consumer-Speedtests meldeten nur die Download-Geschwindigkeit, denn genau die zählte für Webseiten und Downloads in der Ära von Modem und früher Breitbandverbindung. Die Upload-Geschwindigkeit wurde mit Videoanrufen und Cloud-Backups relevant; Bufferbloat wurde erst um 2010 durch die Forschung von Jim Gettys identifiziert und benannt — das erklärt, warum eine Verbindung auf dem Papier schnell sein konnte und unter Last trotzdem ruckelte.
Häufige Fragen
Mein Download-Balken zeigt viel weniger als die „100 Mbit/s", die mein Tarif verspricht — ist meine Verbindung defekt?
Wahrscheinlich nicht — fast immer ist es die Verwechslung von Mbit/s und MB/s: Ein Tarif mit „100 Mbit/s" wird in Megabit gemessen, die meisten Download-Fortschrittsbalken zeigen aber Megabyte, und ein Byte hat 8 Bit, weshalb eine voll funktionierende 100-Mbit/s-Verbindung im Download-Dialog bei etwa 12,5 MB/s endet. Prüfe die Einheiten, bevor du von einer zu langsamen Verbindung ausgehst.
Meine Speedtest-Werte sehen gut aus, Videoanrufe ruckeln aber während eines großen Downloads — warum?
Das ist klassisches Bufferbloat und kein Geschwindigkeitsproblem — Router stellen Pakete bei ausgelasteter Leitung in eine Warteschlange, statt sie zu verwerfen, sodass eine große Queue jedem Paket dahinter (auch dem Audio und Video deines Anrufs) hunderte Millisekunden Verzögerung hinzufügen kann, obwohl deine reinen Mbit/s-Werte völlig in Ordnung aussehen. Eine Bufferbloat-Note von C oder schlechter in diesem Test markiert genau diese Lücke zwischen „schnell" und „unter Last nicht ruckelig".